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Hallo Weidgenossinnen und Weidgenossen,


ich möchte Euch heute über einige wichtige Dinge innerhalb des Jagdverbandes informieren. Bis zum 31.05 können bei der unteren Jagdbehörde die Anträge der Schwarzwildprämie abgegeben werden. Dem Antrag müssen die Streckenliste, die Ursprungsscheine und die Pachtberechtigung (Kopie aus dem Jagdschein) beigefügt sein. Die persönliche Abgabe kann nur mit einer Terminvereinbarung erfolgen.

Ab dem Jagdjahr 2021/2022 soll die Prämie wie folgt geändert werden:


-    es soll dann keine Bezugssstrecke mehr geben.

-    Die Prämie soll dann nur noch für weibliches Schwarzwild der Akl. 1 und Akl. 2  gezahlt werden. Voraussichtlich sollen dann 80,00 € gezahlt werden.

-    Vom Jagdjahr 2022/2023 an wird die Prämie nur an die Gebiete gezahlt, die Online die Streckenerfassung gemacht und gemeldet haben.


Ich schlage vor, dass wir als Jägerschaft gegenüber der Obersten Jagdbehörde und unserem Landesjagdverband Stellung dazu beziehen. Es kann nicht sein, dass man die Bewirtschaftungsrichtlinie in Frage stellt und außer Kraft setzt. Ich würde dann so ein Schreiben mit der Meinung der Jägerschaft verfassen, aber dazu müsstet Ihr euch äußern.


Einige Bemerkungen zum Online- Statistik. Jeder Pachtbereich sollte einen Online- Verantwortlichen bei der unteren Jagdbehörde benennen. Dieser kann dann dort einen Zugang beantragen. Man kann dieses Jahr als  Probejahr nutzen und die notwendigen Erfahrungen sammeln.


Am 08.05 findet die Delegiertenversammlung des Landesjagdverbandes Brandenburg statt. Es wird eine Onlineveranstaltung sein. Unsere Delegierten müssten alle eine Einladung erhalten  haben. Der Treffpunkt der Delegierten ist am 08.05 die Schönhagener Mühle um 08.00 Uhr. Ein Schnelltest wird für alle Delegierte vor Ort durchgeführt.


Der Jagdverband Pritzwalk wir einen Antrag über die Förderung von zwei Drohnen zur Kitzrettung stellen. Pro Drohne werden bis zu 60% der Kosten gefördert. Der Kreisbauernverband würde ca 20 % übernehmen. Es wäre dann ein Eigenanteil von ca. 20 % pro Drohne vom Jagdverband zu tragen. Dieses Projekt kann nur dann funktionieren, wenn wir von unseren Jägern eine breite Bereitschaft erhalten, einen Drohnenführerschein zu machen. Die Ausbildung ist kostenfrei und würde dann vom Jagdverband organisiert werden. Alle Weidgenossen, die Interesse haben, melden sich bitte beim Vorstand . Wir werden euch zeitnah über die weitere Entwicklung des Vorhabens informieren.


In unserem Chat wurdet Ihr über die Aufkaufpreise unserer Wildhändler informiert. Die Preise habe ich auch auf unserer Internetseite eingestellt. Von der Aufkaufstelle in Meyenburg habe ich keine Preisangaben erhalten .


Über die Verwendung von bleiarmer Munition haben  wir alle im Chat Informationen vom Landesjagdverband erhalten. Zur Zeit weicht weder die oberste Jagdbehörde noch der Landesjagdverband Brandenburg von Ihren Positionen ab. Sollte es weitere verbindliche Verordnungen geben, werden wir es allen in diesem Chat mitteilen.


Ich hoffe, dass sich die Situation betreffend Corona bald entspannt und wir wieder einen Jägerstammtisch in Silmersdorf durchführen können. Bis dahin werden wir weiterhin diesen Chat für die Weitergabe von Informationen nutzen. Solltet Ihr Fragen haben könnt Ihr mich natürlich anrufen. Bleibt oder werdet alle gesund.


Weidmannsheil Harald



Brief an Minister Vogel und oberste Jagdbehörde Dr. Lessner



Jägerschaft „ Obere Stepenitz „

Schwanenweg 09

16928 Pritzwalk 




Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz 

Herrn Minister Axel Vogel

Postfach 601150

Pritzwalk, den  29.04.2021

Oberste Jagdbehörde Brandenurg 

Herrn Dr. Carsten Lessner

Henning-von-Treskow-Straße 2-13

14467 Potsdam 



Bejagung des Schwarzwildes zur Eindämmung der afrikanischen Schweinepest 



Sehr geehrter Herr  Minister Vogel, sehr geehrter Herr Dr. Lessner,

stellvertretend für die Jägerinnen und Jäger der Jägerschaft ,,Obere Stepenitz“ wende ich mich mit einem Anliegen an Sie.

Mit großer Sorge sehen wir Ihre Entscheidung, die Schwarzwildprämie auf das Erlegen von weiblichem Schwarzwild in den Altersklassen 1 und 2 zu begrenzen. Sie stellen damit die aktuelle Bewirtschaftungsrichtlinie und den Tierschutz unserer Meinung nach in Frage.

Wir Jägerinnen und Jäger sind uns der Verantwortung bewusst, dass das Schwarzwild weiterhin stark reduziert werden muss, um der drohenden afrikanischen Schweinepest entgegenzuwirken. Jedoch sind wir der Meinung, dass das vorrangig in den Altersklassen 0 und 1 erfolgen muss. Dass in der Vergangenheit auch Fehler gemacht wurden, bestreiten wir nicht. Der überhöhte Abschuss von Bachen in der Altersklasse 2 hat nach unserer Auffassung dazu geführt, dass wir mehr führende Frischlingsbachen hatten. 

Durch die konsequente Bejagung nach der Bewirtschaftungrichtlinie in den letzten Jahren sind erste  Erfolge zu sehen. Wir stellen auch fest, dass mehr männliches Schwarzwild als weibliches erlegt wurde. Wir können diese Entwicklung seit ca. 2008 in unserer Jägerschaft beobachten.

Wir schlagen vor, die Schwarzwildprämie entweder für das gesamte erlegte Schwarzwild zu zahlen, oder für die Altersklassen 1 und 2 beider Geschlechter.

Auch sollte noch einmal über die Höhe und die Form der Auszahlung nachgedacht werden. Hierzu gibt es vom Landesjagdverband Brandenburg interessante Ideen. Diese wurden Ihnen ja von unserem Verband in einer Ihrer Beratungen unterbreitet. Auch sind wir der Meinung, dass man solche wichtige Entscheidungen unter Einbeziehung  aller Jägerinnen und Jäger treffen sollte. Wir würden uns freuen, wenn wir hierzu noch in einen offenen konstruktiven Dialog treten könnten. Wir danken Ihnen schon im Voraus für eine Stellungnahme.


MIT freundlichen Grüßen und Weidmannsheil 

Harald Vogel

Jägerschaft „ Obere Stepenitz“


Verteiler: Landesjagdverband Brandenburg, KJV Pritzwalk























































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